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VariCAD Presse-Artikel
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| VariCAD® - die Freiheit des parame ... (CAD.de am 15. Mär. 2010) Last updated by Gerhard Reithofer on Tuesday, 2010/03/16 - 16:27 | VariCAD® - die Freiheit des parametrischen Entwurfs
Graz am 15. März 2010 - VariCAD® 2010-2.05, das voll parametrisierte 2D/3D CAD-System ist verfügbar.
Der nächste große Schritt in der 3D-Entwicklung ist abgeschlossen, mit Version 2010-2.05 ist die vorläufige letzte Stufe zum parametrischen 2D/3D CAD-Systems VariCAD® umgesetzt, das zu einem sensationell günstigen Preis für Windows® (XP, Vista, Windows 7) sowie auch für Linux® erhältlich ist.
Parameter als Basis-Funktionalität Bei der Parametrik in VariCAD® handelt es sich nicht um ein spezielles Modul oder eine spezifische Erweiterung, sondern es ist ein integrierter Bestandteil des 3D-Parts, es handelt sich also um eine grundlegende Basis-Funktion. Das bedeutet konkret, dass überall im 3D-Bereich, wo eine Länge, ein Winkel oder ein Gewindemaß erwartet wird, ein nummerischer Wert, ein Parameter oder mathematischer Ausdruck (dieser kann wiederum aus beliebigen Werten und Parametern bestehen) eingegeben werden kann. Diese Parameterzuweisung kann bereits bei der Erzeugung der Geometrie erfolgen, z. B. beim Definieren einer Bohrung, um ein gesamtes Bohrbild mit einem einheitlichen Durchmesser zu definieren oder bei der Verrundung einer Werkstückkante. Aber genauso einfach können beliebige Bohrungen mit einem Parameter nachträglich versehen werden oder ein bereits definierter Parameter durch einen anderen ersetzt werden.
Dieser Mechanismus verleiht nun auch VariCAD® die "Mächtigkeit" sich wiederholende und oft regelmäßig angeordnete Geometrieanordnungen (z. B. Bohrmuster, in manchen Systemen auch Muster oder Patterns genannt) rasch zu definieren und mit "einer" Definition zu ändern, in VariCAD® ist es aber zusätzlich ganz einfach möglich, beliebige "Instanzen" solcher Bearbeitungen aus dieser Regel herauszunehmen oder durch andere Parameter zu ersetzen, wenn die Stuation dies erfordern sollte.
Dennoch muss auch betont werden, dass die Parametrik nicht "zwingend" verwendet werden muss. Solange keine Parameter bewusst erzeugt werden, kann in der VariCAD®-üblichen Effizienz ohne jeden "Parameter-Zwang" bequem gearbeitet werden.- Bei VariCAD® definiert der Konstrukteur die Arbeitsweise und nicht das System!
Teilsolid-Lagebeziehungen und -Zwangsbedingungen Im vorangegangenen Abschnitt war nur von "Abmaßen" die Rede, wie Zylinder- oder Bohrungsdurchmesser, Länge, Breite und Höhe eines Körpers oder ein Gewindemaß. Aber mindestens genau so wichtig sind Positionen von Bearbeitungen, Verstärkungsrippen oder Anbau-Positionen von Bauteilkomponenten. Um auch diese Dinge "parametrisieren" zu können, können in VariCAD® Positionier-Regeln (sogenannte Constraints) definiert werden. Damit können Ausrichtungen (z. B. die Bohrung ist normal zur Oberfläche oder immer um 15° zur Normalen geneigt), Flächenbindungen (z. B. die Senkung bezieht sich auf die Blech-Oberfläche, das Ende einer anderen Bohrung reicht aber immer bis 10mm vor die Blech-Unterkante) oder Abstände definiert werden (wie z. B. die Einfräsung ist immer 20mm vom Rand entfernt, auch wenn der Teil schmäler oder breiter wird). Die Abstandsdefinitionen können - wie alle Abmessungen in VariCAD® - auch über Parameter oder Formeln definiert werden.
Eine Regel wie "Die Grundplatte ist an den Ecken gerundet und die Bohrungen befinden sich im Zentrum der Rundung" ist in Sekundenschnelle definiert und die Änderung des Rundungsradius in der Parametertabelle korrigiert automatisch auch die Lage der Bohrungen. Weitere Definitionen wie "Eine dritte Bohrung befindet sich in der Mitte zwischen den beiden anderen" oder "Der Zwischenraum wird auf 3 Bohrungen regelmäßig aufgeteilt", ist durch ein paar einfache Formeln definiert. Bezieht man die Blechabmessungen in die Definition mit ein, kann eine gesamte Grundplatte inklusive der Neupositionierung aller Bohrungen über die Parameter "Breite" oder "Hoehe" entsprechend geändert werden, ohne "konstruktive" Änderungen selbst durchführen zu müssen.
Auch hier gilt, dass Constraints und Parameter mächtige Mechanismen zur Verfügung stellen um Varianten einfach erzeugen und sehr rasch ändern zu können. Dennoch obliegt es dem Konstrukteur, ob er diese Funktionen verwenden möchte oder nicht. Ein Zeitaufwand der investiert wird um nachträglich eine Änderung rascher durchführen zu können, ist nur dann ein Gewinn, wenn diese Änderung auch tatsächlich eintritt!- Bei VariCAD® definiert der Konstrukteur die Arbeitsweise und nicht das System!
Profil-basierte 2D-Lagebeziehungen und -Zwangsbedingungen VariCAD®-Solids werden über Grundkörper (auch als "Primitives" bezeichnet) wie Quader, Zylinder, Kegel oder Pyramide aufgebaut. Eine weitere Möglichkeit stellen die profil-basierten Solds dar, die dadurch definiert sind, dass ein "skizziertes" 2-dimensionales Profil in die Länge gezogen (Schiebe-Kontur oder Extrusion) oder um eine Achse gedreht wird (Dreh-Kontur oder Rotation). Diese 2D-Profile werden "normal" gezeichnet (z. B. ein Profil U-100) und mit einer Länge - auf Wunsch auch parametrisiert - in die Tiefe gezogen.
Nach der Definition dieser 2D-Profile können die erzeugten Konturen ebenfalls über Regeln beschrieben (Abstände, Längen, Winkellagen, usw.) und wenn gewünscht mit Parametern versehen werden. Nach Definition der entsprechenden Zwangsbedingungen und Parameter kann allein durch Änderung der Parameter aus dem vorhin erstellten U-100 ein U-120 erzeugt werden - wiederum ohne konkrete "konstruktive" Maßnahmen.
Auch die 2D-Parametrik bietet nur eine Möglichkeit, muss aber nicht verwendet werden. Ob der Konstuktuer ein 2D-Profil parametrisiert und über Parameter ändert, ob er die "Maße" der 2D-Constrains direkt variiert oder ob er das Profil einfach "umzeichnet", entscheidet der Konstrukteur allein nach seiner Erfahrung.- Bei VariCAD® definiert der Konstrukteur die Arbeitsweise und nicht das System!
Gesamtsolid-Lagebeziehungen und -Zwangsbedingungen Eine Konstruktion besteht nicht nur aus Einzelteilen, wie sie im vorigen Abschnitt beschrieben wurden, sondern aus zahlreichen Bauteilen, die vom Konstrukteur zur Gesamtmaschine zusammengebaut (oder platziert) werden. Damit ist die Lage der Einzelteile - genau so wie die Lage der Subkomponenten (Teilsolids) - für die Konstruktion bestimmend. Für diese Teile-Positionierung existieren die selben Regeln wie für die Positionierung von Solid-Komponenten, wie z. B. Bearbeitungen. Mit wenigen Regeln ist beispielsweise eine Schraubenverbinding so definiert, dass die Klemmlänge nach der Änderung der Blechstärken automatisch wieder "richtig gestellt" wird und Schraubenkopf, Mutter und Scheibe and die korrekten Position verschoben werden. Auch die automatische Nach-Positionierung der Verbindungs-Elemente nach der Verschiebung einer Bohrung ist mit geringem Aufwand möglich.
Mit diesen Definitionen werden "implizite Baugruppen" definiert (z. B. zwei Bauteile inkl. Verbindungselemente), da bei der Platzierung auf Grund der Zwangsbedingungen immer die gesamte Gruppe "positioniert" wird. Im Gegensatz zur "echten" Baugruppe, die in der Regel eine eher "statische" Situation beschreibt, können in VariCAD® einzelne Teile wiederum leicht aus der "Bindungsgruppe" entfernt und vollkommen unabhängig voneinander platziert werden. Die Konstruktion erfolgt daher immer im Baugruppen-Kontext und alle Änderungen können sowohl in der Zusammenstellung (dem Assemly) oder wahlweise im Enzelteil (dem Part) erfolgen.
Mit der Kombination Lagebeziehungen (die Constraints) und Parameter sind hochkomplexe Maschinen-Varianten denkbar, die parametrisch gesteuert oder intaktiv "variiert" werden können. Wer diese Komplexität nicht benötigt, lässt einfach alle Definitionen weg.- Bei VariCAD® definiert der Konstrukteur die Arbeitsweise und nicht das System!
Produktinformationen:- Ansprechpartner:
- Gerhard Reithofer - Support/Vertrieb
- Distributor:
- Techn. EDV Christine Reithofer
- Peierlhang 31b, 8042 Graz
- Austria
- Kontakt:
- Tel.: +43-316-405707
- Fax.: +43-316-405707-15
- mail: informationen(at)varicad.de
- Web: http://www.varicad.de
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